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Große Vereinfahrt in die Sächsische Schweiz

"Alle (zwei) Jahre wieder" ... Unsere große Vereinsfahrt führte uns in diesem Jahr nach Bad Schandau, Ortsteil Krippen, in der Sächsischen Schweiz.

Am Donnerstag den 24. Juni 2010 fuhren wir pünktlich um 06.00 Uhr mit zwei modernen Bussen unseres Reisepartners Modigell & Scherer von unserem Dorfplatz in Richtung Osten der Republik ab.

 

Der Reisebericht

von Volker Henkes

Erster Tag

Die Koffer waren verstaut. Die Freude war riesengroß. Jetzt konnte es losgehen. Abfahrt in Eitelborn.
Um 08.30 Uhr nahmen wir im Autohof Hessenland (A7, Ausfahrt 87) ein reichhaltiges Frühstücksbuffet zu uns. Frisch gestärkt und gut gelaunt ging es nun in Richtung Erfurt weiter. Der Verkehr lief zügig und so erreichten wir planmäßig um 12.30 Uhr das Landhotel Billing in Glauchau. Bei herrlichem Sonnenschein nahmen wir auf der Terrasse unser Mittagessen ein.

Pünktlich um 16.15 Uhr kamen wir im Hotel Erbgericht in Bad Schandau, Ortsteil Krippen, an. Zwei freundliche Angestellte verteilten in unseren Bussen die Zimmerschlüssel. So konnten wir zügig die geschmackvoll eingerichteten Zimmer beziehen. Auf Grund des hervorragenden Wetters waren viele Mozartler nach wenigen Minuten bereits wieder auf der Sonnenterrasse. Hier schmeckten die einheimischen Biere und Weine besonders gut. Um 19.00 Uhr ließen wir uns im großen Saal von der sächsischen Gastlichkeit überzeugen. Es wurde ein Abendbuffet der Extraklasse geboten. Der erste Reisetag klang in gemeinsamer und fröhlicher Runde aus.

 

 

Zweiter Tag

Von 07.30 Uhr bis 09.00 Uhr war "Stärken" angesagt. Das Frühstücksbuffet begeisterte. Die Frische der Produkte und die Auswahlmöglichkeiten ließen keine Wünsche offen. Der heutige Tag stand unter dem Motto: 'Bizarre Felsformationen, romantische Täler, eindrucksvolle Tafelberge und wehrhafte Burgen kennen lernen'!

Um 09.30 Uhr kamen wir an der Festung Königstein an. Der Ein oder Andere erkundete die 9,5 Hektar große Festungsanlage alleine und entdeckte mehr als 56 verschiedene Bauwerke und Ausstellungen (Schatzhaus, Provianthaus, Brunnenhaus u.v.m.). Wer Interesse hatte, schloss sich einer Führung zu den 400 Jahre alten Tiefkellern und unterirdischen Kassemattenanlagen an. Die Festungsbäckerei und das Wirtshaus luden zum Verweilen ein. Alle ließen sich den leckeren Kuchen schmecken. Dies war ein erlebnisreicher und eindrucksvoller Aufenthalt.

Um 13.00 Uhr fuhren wir über Bad Schandau und Burg Hohenstein zur Bastei und der Basteibrücke. Die Aussicht von der Felskanzel war ein besonderes Erlebnis. Dort standen wir 193 Meter über dem Elbstrom und genossen den unverwechselbaren, romantischen und großartigen Ausblick. Einige Mozartler durchwanderten anschließend in luftiger Höhe die Felsenburg 'Neurathen'. Über schmale Stege und Treppen ging es von Felsdom zu Felsdom. Das hatte etwas Prickelndes.

Gemeinsam kamen wir gegen 17.30 Uhr wieder im Hotel Erbgericht an. Um 19.00 Uhr gab es für uns eine Überraschung. In den liebevoll restaurierten Gewölben war ein 'mittelalterlicher Schmaus' organisiert. Die Tischmanieren mussten ruhen, denn gegessen wurde mit der Hand. Für allerlei Kurzweil sorgten unsere beiden Gaukler. Mit viel Gesang und großem Spektakel führten sie uns durch den Abend. Die Stimmung war ausgelassen. Es wurde viel und herzhaft gelacht. So recht wollte noch keiner auf sein Zimmer. Im Tonnengewölbe wurde bis in die frühen Morgenstunden weitergefeiert.

 

 

Dritter Tag

Von 07.30 Uhr bis 09.00 Uhr genossen wir in vollen Zügen erneut das hervorragende Frühstücksbuffet. Das war auch nötig, denn heute wurden nicht weniger als drei Ausflüge durch die eindrucksvolle Landschaft zur Auswahl angeboten.

Gruppe 1 (Wanderung zum Prebischtor)

Das Prebischtor (Pravcicka brana) liegt im südlichen Böhmen, nicht weit entfernt vom Grenzübergang Schmilka/ Hrensko zwischen Deutschland und Tschechien. Es ist der größte natürliche Felsbogen auf dem europäischen Kontinent. Am Bogenfuß beträgt die Spannweite 26,5 m, die Höhe zwischen dem Boden und dem Scheitel erreicht immerhin 21 m. Das Prebischtor ist Naturdenkmal und darf seit 1982 aus Sicherheitsgründen nicht mehr betreten werden. Seit 1881 steht das Ausflugslokal 'Falkenhorst' am Prebischtor. Ein befestigter Wanderweg (Promenadenweg) führt seit den siebziger Jahren nach Mezni Louka (Rainwiese). Ein lohnender Ausflug mit schönen Ausblicken in Richtung Sächsische und Böhmische Schweiz.

Gruppe 2 (Wanderung zum 'Kuhstall')

 

Als 'Kuhstall' wird das - nach dem Prebischtor - zweitgrößte Felsentor des Elbsandsteingebirges bezeichnet. Es befindet sich auf dem Neuen Wildenstein, einem 337 m hohen Felsen, der hinteren Sächsischen Schweiz. Das Felsentor ist 11 m hoch, 17 m breit und 24 m tief. Von der Aussichtsterrasse südlich des Felsentors sind die Kletterfelsen der hinteren Sächsischen Schweiz in einem weiten Panorama sichtbar. Oberhalb des 'Kuhstalls' befinden sich die, über die schmale 'Himmelsleiter' zu erreichenden, Reste der alten Burganlage.

 

Gruppe 3 (Porzellanmanufaktur Meissen)

Fahrt in das 65 km entfernte Meissen mit Besichtigung und Führung durch die Porzellanmanufaktur Meissen. Sie ist die traditionsreichste Manufaktur Europas. Seit der Gründung im Jahre 1710 steht Meissen für hohe Handwerkskunst und einzigartige Kreationen im Bereich der gehobenen Inneneinrichtung, der Tischkultur und bei Schmuck & Accessoires.

Gruppe 1 und 2 (Bonus)

Treffpunkt in Mezni Louka (Rainwiese) um 14.00 Uhr. Danach gemeinsame Wanderung durch die Edmundsklamm (am Flüsschen Kamnitz) und eine romantische Fahrt mit dem Boot (Dauer ca. 20 min.) auf der geheimnisvollen und ruhigen Flussoberfläche. Ein unvergleichliches Naturerlebnis!

 

 

Vierter Tag

Kaiserwetter an allen Tagen, hervorragendes Hotel mit sehr nettem Personal, tolle Ausflüge in die Sächsische und Böhmische Schweiz und eine sehr gut gelaunte Reisetruppe machten diesen Vereinsausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Leider geht die schönste Tour auch einmal zu Ende. Der Abreisetag war gekommen. Nach dem leckeren Frühstück sangen wir dem Hotelpersonal noch ein Ständchen. Die Reisebusse fuhren uns zur Partnergemeinde von Eitelborn, nach Rosenthal und unser mitgereister Ortsbürgermeister erzählte noch einige lustige Anekdoten zu dieser Partnerschaft. Zügig ging es in Richtung Heimat. Im Landgasthof Rudolph, Merenberg-Allendorf, wurden wir sehnsüchtig erwartet.

Auf einer Großbild-Leinwand sahen wir das WM-Fußballspiel Deutschland gegen England (4:1). Was für ein Ereignis. Nicht nur das Abendessen war fantastisch, sondern auch die Stimmung. Wir freuen uns auf's nächste Mal.

Volker Henkes

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